Aufgaben der ADT

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V.

Die Versorgungaufgabe

Jährlich erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Schätzung von 2006) 426.800 Bürger (229.200 Männer und 197.600 Frauen) in Deutschland an Krebs (Inzidenz). Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer und Frauen bei etwa 69 Jahren. Im selben Jahr wurden 210.930 krebsbedingte Todesfälle registriert (112.438 Männer und 98.492 Frauen).


Hauptaufgaben der Tumorzentren "P + P + P"

Qualitätsmanagement im strukturiertem DialogProduzieren von Wissen:
Diagnostische und klinische Studien,
Therapieoptimierungen, Versorgungsstudien,
Förderung der Grundlagenforschung

Propagieren von Wissen:
Aus-, Fort- und Weiterbildung, Beratung von Patienten und Angehörigen, interdisziplinäre Fallbesprechungen, Akzeptanz, Implementierung und Rückmeldung von Leitlinien.

Prüfen der Umsetzung des aktuellen Wissens:
Verlaufsbegleitende Dokumentation der Diagnose-, Therapie- und Follow-up Behandlung. Prüfung der vorhandenen Qualitätsindikatoren, regionale Rückmeldung und Diskussion der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Gezielte Intervention zur flächendeckenden Verbesserung.


Charakteristika von Tumorzentren

  • Definiertes Einzugsgebiet
  • Mitwirkung aller Versorgungsträger sektorübergreifend
  • Akzeptanz wissenschaftlich begründeter Leitlinien
  • Interdisziplinär kooperierende themenbezogene Arbeitsgruppen
  • Interdisziplinäre Strukturen für Diagnostik und Behandlung
  • Mehrfache Präsenz der wichtigsten Fachgebiete
  • Regelmäßige interdisziplinäre Konferenzen mit Fallvorstellungen
  • Angebote für überregionale onkologische Konsiliardienste
  • Fortbildung für alle mit Krebs befassten   Berufsgruppen
  • Vereinigung von optimaler Patientenversorgung und klinischer Forschung
  • Dokumentation aller Krankheitsverläufe
  • Bewertung der Versorgungsqualität im Einzugsgebiet