Wer ist die ADT

1978 schlossen sich die Tumorzentren Deutschlands zusammen und gründeten die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT). Seither engagiert sich die ADT aktiv als gemeinnützig eingetragener Verein vor allem für die bessere Versorgung an Krebs erkrankter Menschen.

Sie strebt eine sektorenübergreifende (ambulante und stationäre), flächendeckende, bevölkerungsbezogene und qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten an. Heute gehören der ADT 60 Tumorzentren, Onkologische Schwerpunkte, Comprehensive Cancer Centers (CCC) und klinische Krebsregister an.

Gemeinsam mit weiteren Organisationen wirkt die ADT u.a. als Mitinitiator und Umsetzer der Empfehlungen des Nationalen Krebsplans mit, um ihr Ziel der Verbesserung der Versorgung der Patienten weiter voranzubringen.

In den ADT-Gremien werden Konzepte zur Aufgabenstellung, Struktur, Ausstattung, Personal- und Finanzbedarf der Tumorzentren erstellt ("Memorandum" 5. Auflage 2006).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.


Die Versorgungaufgabe

Jährlich erkranken nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Schätzung von 2013) rund 482.470 Bürger (252.550 Männer und 229.920 Frauen) in Deutschland an Krebs (Inzidenz). Im selben Jahr wurden 223.093 krebsbedingte Todesfälle registriert (121.314 Männer und 101.779 Frauen).


Hauptaufgaben der Tumorzentren "P + P + P"

Qualitätsmanagement im strukturiertem DialogProduzieren von Wissen:
Diagnostische und klinische Studien,
Therapieoptimierungen, Versorgungsforschung,
Förderung und Begleitung der Grundlagenforschung

Propagieren von Wissen:
Aus-, Fort- und Weiterbildung, Beratung von Ärzten, Mitarbeiter(innen) im Gesundheitswesen, Patienten und Angehörigen, interdisziplinäre Fallbesprechungen, Akzeptanz, Implementierung und Rückmeldung von Leitlinien.

Prüfen der Umsetzung des aktuellen Wissens:
Verlaufsbegleitende Dokumentation der Diagnose-, Therapie- und Follow-up Behandlung. Prüfung der vorhandenen Qualitätsindikatoren, regionale Rückmeldung und Diskussion der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Gezielte Intervention zur flächendeckenden Verbesserung.


Charakteristika von Tumorzentren

  • Definiertes Einzugsgebiet
  • Sektorenübergreifende Dokumentation aller Krankheitsverläufe (Klinisches Krebsregister)
  • Mitwirkung aller Versorgungsträger sektorenübergreifend
  • Akzeptanz wissenschaftlich begründeter Leitlinien
  • Interdisziplinär kooperierende themenbezogene Arbeitsgruppen
  • Interdisziplinäre Strukturen für Diagnostik und Behandlung
  • Regelmäßige interdisziplinäre Konferenzen mit Fallvorstellungen
  • Angebote für überregionale onkologische Konsiliardienste
  • Fortbildung für alle mit Krebs befassten   Berufsgruppen
  • Vereinigung von optimaler Patientenversorgung und klinischer Forschung
  • Bewertung der Versorgungsqualität im Einzugsgebiet


Arbeitsgemeinschaft
Deutscher Tumorzentren e.V.
Kuno-Fischer Straße 8
14057 Berlin
Tel.: (030) 326 787 26
Fax: (030) 30 20 44 89
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