Workshop 2012


Am 22.11.2012 fand der gemeinsame Workshop von DKG, ADT und KoQK "Herausforderung für zeritifizierte Organkrebszentren und Klinische Krebsregister - Kennzahlenbögen und Rückmeldung der Ergebnisqualität" in Berlin statt. Besonders positiv war das unerwartet große Interesse (131 Vertreter von Klinischen Krebsregistern, Organkrebszentren und Onkologischen Zentren) an dem Workshop, welches als Zeichen einer durch das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG) unterstützen positiven Entwicklung des Zusammenspiels zwischen Versorgungsstrukturen, Leitlinien und klinischen Krebsregistern gewertet wurde.

 

Das vollständige Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 


Die Vorträge des Workshops im Überblick:

 

Informationen und Entscheidungshilfen für Patientinnen

Hilde Schulte

 

Dokumentation - aus Sicht der Zentren und aus Sicht der Krebsregister

Stefan Rolf Benz, Monika Klinkhammer-Schalke

 

Überlebenszeit- und Rezidivanalysen

Christoph Meisner

Alice Nennecke



Die wichtigsten Ergebnisse des Workshops werden wie folgt zusammengefasst:

 

1 Gemeinsamer Brief von Seiten der ADT und der DKG an die Register und die Zentren mit der Frage, ob die Ergebnisqualität für das Zertifizierungsverfahren eines Zentrums vom zuständigen Krebsregister gemeldet, abgefragt und durchgeführt werden konnte.   tl_files/dokumente/Workshop DKG-ADT-KoQK 2012/Bild1.png
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Zusammenstellung von Fragen zu Kennzahlen des Erhebungsbogens für die Organe Brust-, Prostata-, Darm- und Lungenkrebs mit Antworten (= Auslegungshinweise), die im Rahmen des Workshops erarbeitet wurden. Die Dokumente werden auf den Homepages ADT, DKG, OnkoZert veröffentlicht. Zentren und Register werden in einem Brief über die Dokumente informiert.

Die Diskussionsergebnisse zum Kennzahlenbogen Darm sind in das bereits bestehende Dokument "XML-OncoBox-Spezifikation" für Darmkrebszentren eingeflossen.

Ebenso werden Auslegungshinweise zu organunabhängigen Fragestellungen und zur Matrixergebnisqualität zusammengestellt.

 
3 In diesem Brief (siehe Punkt 2) wird auch nochmal an den Kooperationsvereinbarung erinnert, der eines der Ergebnisse des letzten Workshops war.  
4 Die Primärfalldefinitionen für die verschiedenen Tumorentitäten werden analog der Primärfalldefinition Prostata spezifiziert.  
5 Es wird ein Konzept erarbeitet, wie eine ständige Plattform zwischen Registern, Dokumentaren und Zertifizierungssystem geschaffen werden kann, in der einzelne Kennzahlen besprochen werden.