Zertifikat Tumordokumentar/in


Die Fortbildungsveranstaltungen - die Fortbildungsreihe

Die Basis der Fortbildungsveranstaltungen in der Krebsregistrierung bildet ein Fortbildungskonzept, das von der Arbeitsgruppe der ADT "Fortbildungskonzept"  in Form eines Curriculums entwickelt wird. Ab 2018 werden die Grundlagenfortbildungen (aktuell vom 04. - 08.12.2017) um weitere spezifische, meist eintägige Modul-Veranstaltungen, z.B. zu Organen, Statistik oder anderen Themen, ergänzt, so dass insgesamt ca. 20 Fortbildungstage innerhalb der nächsten zwei Jahre (jeweils pro Halbjahr ca. 5) angeboten werden.

Die Grundlagenfortbildung (5tägig) ist eine Pflichtveranstaltung (P) im Sinne des Zertifikats.

Im ersten Halbjahr 2018 sollen fünf eintägige Fortbildungsveranstatungen als Block in einer Woche aber einzeln buchbar zu folgenden Themen angeboten werden:

  • TNM (Chr. Wittekind), (P)
  • ICD-O und andere Klassifikationen (K. Bezold), (P)
  • Hirntumoren (G. Husmann, weitere)
  • Prostatakarzinom (F. Schauder, weitere)
  • Deskriptive Statistik (G. Wegener, weitere)

Weitere geplante Modul-Themen der beiden anschließenden Halbjahren: Mamma, Kolorektales Karzinom, Systemische Erkrankungen, Melanom/Haut, Systematik der onkologischen Therapien, weitere.

Nach Abschluss der Fortbildungsreihe wird eine Prüfung angeboten, die erstmals 2019 stattfinden wird.

Ziel ist es, ergänzend zu bereits bestehenden individuellen Kompetenzen, die theoretischen Kenntnisse zu erwerben, mit denen man sich nach erfolgreich bestandener Prüfung für das Zertifikat Tumordokumentar/in (ADT, DVMD, GEKID) bewerben kann.

Alle Veranstaltungen unserer Fortbildungsreihe können selbstverstänlich auch ohne den Hintergrund des Zertifikates besucht werden.
 

Das Zertifikat und die Richtlinien

Dazu wurde 2017 von der ADT eine Zertifikatskommission initiiert, die aus Mitgliedern von ADT, DVMD und GEKID besteht und das gemeinsame Zertifikat entwickelt. Das Zertifikat soll gewährleisten, dass dessen Inhaber Fähig- und Fertigkeiten in den erforderlichen Kompetenzbereichen der Tumordokumentation besitzt. Dementsprechend müssen auch einschlägige Berufsausbildungen oder – erfahrungen nachgewiesen werden. Lesen Sie mehr dazu in den Richtlinien für die Erteilung des Zertifikats "Tumordokumentar/in".

Das Zertifikat soll es potentiellen Arbeitgebern ermöglichen, die Kompetenzen eines Bewerbers besser einzuschätzen, und mittel- bis langfristig die Anerkennung der Arbeit der Tumordokumentare stärken.

Die Inhalte der Fortbildungsreihe und die Ankündigung des Zertifikats wurden erstmals auf der 22. Informationstagung Tumordokumentation 2017 in Potsdam vorgestellt, lesen Sie hierzu den Beitrag.